Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Wenn Sie Fragen oder Interesse zum und an einem FSJ haben, melden Sie sich doch bitte bei Pfarrer Alexander Klein, Kirchstraße 6, 35415 Pohlheim, Tel: 06403-96 31 92 oder alexander.klein@christuskirche-pohlheim.de


Aufgaben FSJler/-in: Mutter-Kind-Kreis, Jungscharen in verschiedenen Altersgruppen (Krümeljungschar im Kindergartenalter, Mäusejungschar von der 1. – 3. Klasse, Mädchenjungschar von der 4. – 7. Klasse), Konfiarbeit, Jugendtreff, Familiengottesdienste, Jugendgottesdienste, Büroarbeit
Voraussetzungen:
Volljährigkeit, Erfahrung in der Gemeindearbeit (hier hauptsächlich in der Kinder- und Jugendarbeit); Referenzschreiben des Pfarrers/Pastors
Unterkunft: 1-Zimmer-Wohnung mit Küche und Bad (teilmöbliert) wird gestellt
Ansprechperson:
Pfarrer Alexander Klein
Kontakt:
Kirchstr. 6, 35415 Pohlheim, Telefon: 06403 - 963192, Mail: Alexander.Klein(at)christuskirche-pohlheim.de




Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“, schreibt schon Salomo in Prediger 3,1. Für mich ist es nun an der Zeit, Abschied zu nehmen.

Liebe Gemeinde, sehr gerne blicke ich auf die vergangene Zeit zurück. Die Kinderbibelwoche, die Jungscharen, die Mutter-Kind-Kreise, die Familiengottesdienste, die Gemeindearbeit, die vielen Mitarbeiter – das alles war am Anfang in den Ausmaßen neu für mich. Die erste Zeit musste ich mich daran gewöhnen. Ebenso musste ich lernen, feste Arbeitszeiten einzuhalten, denn wenn mir eine Sache so richtig Spaß macht in der Vorbereitung, vergesse ich schnell alles um mich herum und kann kein Ende finden. Und Spaß hatte ich bei euch sehr viel. Ich durfte so viel lernen und habe hier meine Begeisterung für Gemeindearbeit entdeckt. Nun werde ich eine neue Zeit des Lernens während meiner Ausbildung zur Gemeindepädagogin antreten.
Dieses Jahr war für mich eine sehr wertvolle Zeit voller schöner Erinnerungen und Erfahrungen. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich bei euch verbracht habe. Ebenfalls bedanken möchte ich mich dafür, dass ich mich bei euch durch eure Offenheit und Herzlichkeit in kürzester Zeit sehr wohl gefühlt habe.
Ich wünsche euch Gottes reichen Segen und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen!

Eure Rahel Wirth




FSJ-Praktikantin Rahel Wirth (2010-2011)

Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

Auf Wiedersehen!
Vor gut einem Jahr kam ich mit gemischten Gefühlen hier her, aber durch die Offenheit, die gute Gemeinschaft und vor allem durch die Herzlichkeit, habe ich mich sehr schnell zu Hause gefüllt und nahm mit sehr viel Freude und Spaß meine Arbeit in den einzelnen Gruppen auf. Durch die Kinderbibelwoche war ich gleich im Geschehen drin und mir wurden sehr viele Personen vorgestellt, deren Namen ich mir aber erst im Laufe des Jahres alle merken konnte. Viele von Ihnen sind mir sehr ans Herz gewachsen
und waren sehr treue und gute Wegbegleiter. Meine Vorgängerin sagte zu mir, ich solle das Jahr genießen, denn so ein Jahr wäre schnell rum, und da hatte sie recht. Mein Jahr ist nun schon vorbei. Es war ein Jahr mit sehr viel Liebe, sehr vielen Begegnungen,
sehr vielen Emotionen. All das durfte ich hier erleben, in einer Gemeinde, in der das Wort „Lebendige Gemeinde“ zu ersten Mal in meinem Leben gelebt und vor allem praktiziert wurde. Meiner Nachfolgerin Rahel wünsche ich, dass sie genauso viel Erfahrungen
und positive Erlebnisse mitnehmen kann, wie ich sie nun mitnehmen kann ich meine Zukunft. Mit Tränen in den Augen, mit vielen guten Erinnerungen und einem DANKESCHÖN verabschiede ich mich.

Liebe Grüße und bis bald

Imke Luitjens (FSJ'lerin in 2009 - 2010)


FSJ Praktikantin Imke Luitjens 2009-2010

Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

FSJ - ein Jahr voller...

...Menschen, die ein Lächeln, freundliche Worte und jede Menge Aufmunterung schenken

...lernen und wachsen

...Kinder, von denen man mehr bekommt, als man gibt

...Musik auf verschiedenste Weisen (Kinderlieder, Band, Gospelchor, Kirchenchor..)

...Spiel und Spaß mit vielen sehr unterschiedlichen Menschen

...Geschichten aus dem AT und dem NT, bei denen man manchmal sogar selbst noch dazu lernt.


Es war ein Jahr voller toller Erfahrungen, die mich geprägt haben und die ich sicher sehr lange nicht vergessen werde.

Es ist eine Gemeinde, in die ich gerne wieder zurückkomme und in der ich immer mit offenen Armen empfangen werde.

Es sind Menschen, die mir zu Freunden und sehr wichtig geworden sind.


Ich bin sehr froh, mein FSJ genau in dieser Gemeinde gemacht zu haben.


Damaris Keller (FSJ'lerin in 2008-2009)


FSJ Praktikantin Damaris Keller 2008-2009

Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

Meine Hauptaufgabe lag in der Organisation und Leitung der Kinder- und Jugendarbeit.

Die evangelische Kirchengemeinde in Watzenborn- Steinberg besteht aus 4.000 Mitgliedern und bietet diverse Angebote für alle Altersgruppen. Meine Arbeitswoche bestand aus 40 Stunden, in denen ich unter anderem für drei Mutter- Kind- und einen Jungen- Erwachsenen- Kreis verantwortlich war. Abgesehen davon gestaltete ich drei Jungschargruppen im Alter von 3- 13 Jahren und war mitverantwortlich für die Konfirmandenarbeit und den Jugendtreff. Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit waren die Aufgaben im Bürodienst und im musikalischen Bereich. Zweimal wöchentlich traf ich mich für Bandproben, in denen wir für monatliche Auftritte im kirchlichen Bereich probten. Auch ein Kindermusical zur Weihnachtszeit mit 60 Sängern initiierte und setzte ich um. An Wochenenden war oft die Vorbereitung und Umsetzung von Freizeiten eine wichtige Aufgabe. Auch in den Ferien boten wir eine solche für den Zeitraum von einer Woche an. Zudem waren wöchentliche Mitarbeiterbesprechungen von großer Bedeutung, in denen wir auch die monatlich stattfindenden Familien- und Jugendgottesdienste planten und anschließend umsetzten.

Dieses Jahr hat mir die Möglichkeit geboten viele neue und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ich konnte beispielsweise die Institution der evangelischen Landeskirche in ihrer Ganzheitlichkeit kennen lernen. Man hat mich mit ihren Überzeugungen, Traditionen und Strukturen konfrontiert und ich durfte mich darin einbringen. Zudem wurde ich in vielerlei Hinsicht gefördert. Mein Wissen im Umgang mit Computern und anderen technischen Geräten wurde erweitert. Auch bot sich mir die Chance meine Kreativität zu nutzen und aus zu bauen. So nahm ich beispielsweise an Gesangsunterricht teil und wurde in weiteren gestalterischen Aufgabenstellungen herausgefordert und geschult. Mit dem Arbeitsleben wurde ich ebenfalls vertraut und lernte mich darin ein zu fügen. Dazu gehörte unter anderem das Verstehen und Umsetzen von Arbeitsanweisungen, sowie die Fähigkeit konstruktive Kritik zu äußern oder der Mut Rückfragen zu stellen. Im selbstständigen Arbeiten konnte ich dann an Sicherheit gewinnen und übte mich darin zwischen bedeutsamen und weniger bedeutsamen Dingen zu differenzieren. Als Folge gestaltete sich mein gesamter Arbeitsalltag entspannter und konstruktiver. Ein weiterer wichtiger Aspekt in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr war der Umgang mit Menschen. Darunter vor allem der Umgang mit Mitarbeitern. Im Laufe der Zeit wurde ich sensibilisiert für die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Ich lernte zu unterscheiden, wann es an der Zeit war Eigeninitiative zu fördern und an welchen Stellen konstruktive Kritik angebracht war. Einfühlsame Gesprächsführung und Reflexion wurden für mich zu einer lehrhaften Herausforderung. So wurde meine Fähigkeit zuzuhören und Verständnis zu zeigen gestärkt und erweitert. Eine Erkenntnis wurde mir dabei besonders wichtig. Und zwar die Bedeutsamkeit den Menschen in bedingungsloser Liebe zu begegnen und ihnen mit offenen Ohren und Armen entgegen zu treten. Ich erlebte, wie wichtig in dem Zusammenhang auch die Zuverlässigkeit ist und welche Rolle dabei der Respekt vor anderen spielt. Ein weiteres Aufgabenfeld während des vergangenen Jahres war die Konzeptentwicklung. Dort konnte ich eigene Ideen strukturieren und verwirklichen. Je nach Altersgruppe fielen diese Konzepte sehr unterschiedlich aus. So stand bei Kindern eher die Erziehung und bei Erwachsenen viel mehr die Begleitung im Vordergrund. Dazu gehörte demnach auch einiges an Organisation. Ich begann koordinierter zu arbeiten und Strukturen zu entwickeln. Dies stellte sich insbesondere bei der Organisation von größeren Veranstaltungen oder Freizeiten als unbedingt notwendig heraus. Auch konnte ich das Jahr nutzen um in meiner Persönlichkeit zu wachsen und an Reife zu gewinnen. Nicht zuletzt gehörten dazu auch die Abgrenzung von meinem ursprünglichen Zuhause und das Erlernen der Selbstständigkeit. Dabei jedoch die Nähe in der Distanz zu halten, war eine Herausforderung und mir besonders wichtig.

Elly Leufkens (FSJ'lerin in 2007-2008)


FSJ Praktikantin Elly Leufkens 2007-2008

Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

Ich, als Küstenkind (aufgewachsen in Lübeck), habe es tatsächlich gewagt, mein FSJ in einem hessischen Dorf zu machen. Tja und was soll ich sagen, mein Jahr dort war einfach nur WUNDERVOLL! Ich denke, dieses Wort beschreibt kurz und knapp meine Eindrücke und Erinnerungen. Etwas ausführlicher, kann man es vielleicht so sehen:

W atzenborn-Steinberg wurde für mich zur Heimat
U nvergessliche Kinderbibelwochen werden mir immer in Erinnerung bleiben
N ette Mitarbeiter, die meine Arbeit unterstützt haben
D olles Büro, mit allem, was die fleißige FSJlerin so braucht
E tliche Möglichkeiten zur selbständigen & freien Arbeit
R ückrehr in die Gemeinde ist immer wie ein „nach Hause“ kommen
V olle Unterstützung von Alex (dem Chef) und allen Mitarbeitern erleichterte das Arbeiten
O ptimale Möglichkeit um die Zeit zwischen Abi und Studium einfach nur zu genießen
L iebe Ex-FSJler, die immer wieder gern zusammentreffen und eine Menge Spaß haben
L igrettoabende mit Alex, die einfach nur ein großer Spaß sind

Ich erinnere mich noch an viele Schöne Begebenheiten, aber diese alle Aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen… Man muss ein Jahr in Watzenborn-Steinberg einfach erlebt haben, um mich zu verstehen!

Wiebke Lohff (FSJ'lerin in 2006-2007)


FSJ Praktikantin Wiebke Lohff 2006-2007

Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

Lang ist es her und doch nicht vergessen – mein FSJ in Watzenborn!
Die Liebenswürdigkeit und Anteilnahme der Gemeindemitglieder bekam ich unmittelbar am Anfang zu spüren, denn nach einer blöden Zahn-OP hat sich nahezu jeder nach meinem Wohlbefinden erkundigt. Auch auf meinem Nachhauseweg in der Mittagspause fragten mich scheinbar fremde Menschen nach meinen Zähnen. So lernte ich nach und nach die Leute kennen.

Nach diesem gesundheitlich eher weniger schönen Start ging es dann schlagartig bergauf.
Die ersten 2 Wochen wurde ich von meiner Vorgängerin super eingeführt und auf meine neue Arbeit vorbereitet. Die Kinderbibelwoche war dann mein erstes großes Ereignis und eines der vielen Highlights des Jahres.
Weitere davon:
DerAusflug nach London.
Die Jugendfreizeit nach Holland.
Konfi-Wochenende mit I-Themba.
Der Lima-Basar.
Das Ballonglühen in Watzenborn.
Die Konfi-Fußball-WM.
Die Konfirmation.

Und, und, und...

Ich konnte mich in den verschiedensten Bereichen ausprobieren und Verantwortung übernehmen.
Das erste Mal stand ich auch auf eigenen Beinen in meiner ersten eigenen Wohnung. Das und vieles andere ließ mich in der ganzen Zeit auch persönlich wachsen.

Ein weiterer großer Pluspunkt: Selbst nachts, wenn sich dicke, fiese Spinnen in mein Zimmer verkrochen haben, fand sich noch ein Retter in der Not! :-)

Ich denke gerne an die Zeit zurück und habe auch heute noch hin und wieder Kontakt mit ein paar Einzelnen.
Watzenborn-Steinberg ist toll und die Menschen dort in der Gemeinde machen das Jahr zu einem ganz besonderen!

Jana Frank (FSJ'lerin in 2005-2006)


FSJ Praktikantin Jana Frank 2005-2006

Ehemalige FSJ'lerinnen über ihr FSJ-Jahr bei uns

Mein Jahr in Watzenborn-Steinberg

Vielfalt, Wärme, Laut, Interessant, prägend, Hilfsbereitschaft, Liebe, Stark, Zusammenhalt, Spannend, Spaß, Diskussionsbereitschaft, Gemeinschaft…

… mir fallen einige Eigenschaften zu dieser Kirchengemeinde ein, die ich in meinem Jahr dort kennen und lieben gelernt habe. Diese Gemeinde hat sehr viele Spuren in meinem Herzen hinterlassen und genauso hat auch jede Praktikantin Ihre Spuren hinterlassen.
Ich bin nun seit 5 Jahren nicht mehr als Praktikantin in dieser Gemeinde und doch immer noch da. Denn die geknüpften Kontakte und Bindungen bestehen heute noch.
Man wird mit offenen Armen empfangen, lernt eine Menge netter und interessanter Menschen kennen, mit denen über Gott und die Welt diskutiert und sich ausgetauscht werden kann.
Alt und Jung arbeiten zusammen und lernen sich kennen.

Für die vielfältigen Angebote sind Ansprechpartner da, die immer ein offenes Ohr haben und auch für Anregungen offen sind.

Die Anleitung und Betreuung erfolgt durch Pfarrer Alexander Klein, der auch, egal um welche Zeit, mit Rat und Tat zur Seite steht und das Jahr sehr angenehm macht.

Komm einfach her, bewirb dich du wirst es nicht bereuen.
Wenn Fragen anstehen, dann stehen dir auch 5 FSJ-Generationen zur Seite die auch immer ansprechbar sein werden.

Ann-Kristin (FSJ'lerin in 2004-2005)


FSJ Praktikantin Ann-Kristin Götz 2004-2005