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Am Ewigkeitssonntag laden wir insbesondere diejenigen Menschen zum Gottesdienst ein, die im vergangenen Jahr einen lieben Menschen verloren haben.
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Die ersten Schritte im Trauerfall
Die ersten Schritte bei Todesfällen
Den Arzt verständigen und prüfen lassen, ob der Mensch wirklich verstorben ist. Der Arzt stellt dann einen Totenschein aus. Dann das Bestattungsinstitut einschalten. Ansonsten folgende weiteren Schritte: Pfarrer verständigen, dabei mögliche Termine für Beerdigung absprechen. Termin für Trauergespräch festlegen.
Wenn ein Familiengrab besteht, in das der Verstorbene/die Verstorbene mit begraben werden soll, muss unbedingt ein Steinmetz beauftragt werden, den Grabstein wegzunehmen, damit dann das Grab ausgehoben werden kann. Mit Familienstammbuch und Totenschein zum Standesamt:Termin der Bestattung klären Ca. 10 Sterbeurkunden ausstellen lassen (nachträglich ausgestellte Urkunden werden teurer) Kontaktperson benennen (Ehegatte, Kinder)Ggf. Erbscheine beantragen. Alle weiteren Schritte erfahren Sie über das Standesamt bzw. das Bestattungsinstitut.
Nach der Bestattung klären Sie mit dem Steinmetz was auf dem Grabstein stehen soll. Evtl. auch ein Bibelwort, das eine besondere Rolle gespielt hat.
Zur Vorbereitung des Gesprächs mit dem Pfarrer
Mit diesen Hinweisen und Schritten können Sie sich ein wenig auf das Trauergespräch vorbereiten. Alles, was dabei gesprochen wird, ist vertraulich und der Pfarrer wird Sie danach fragen, ob etwas von dem Besprochenen nicht bei der Trauerfeier erwähnt werden soll.
Machen Sie sich, wenn Sie sich danach fühlen vielleicht schon ein paar Notizen zum Lebenslauf des/der Verstorbenen, zu Ihren Wünschen für einen Bibeltext und/oder Lieder.
1. Wer soll bei der Trauerfeier mit in der Anrede erwähnt werden?
2. Zur Lebensgeschichte des Verstorbenen: a) Kindheit und Elternhaus/Familie/ Geschwister/Jugend:
b) Ausbildung und Beruf (Kriegserfahrungen):
c) Ehe/eigene Kinder/Enkel:
d) Was machte der/die Verstorbene gern (Hobbys, Reisen, Urlaub, Vereine,...)?
e) Was war der/die Verstorbene für ein Mensch (Eigenschaften/prägende Erlebnisse/Menschen)?
f) War Kirche und Glaube wichtig für den/die Verstorbene/n? Gottesdienst? Gemeindegruppen? Persönliches Glaubensleben? Hat der/die Verstorbene von ihrem/seinem Glauben gesprochen?
g) Gab es längere Zeiten der Krankheit? Hat N.N. vom Sterben gesprochen? Wie ist N.N. gestorben? Wie haben Sie den Tod von N.N. erlebt?
h) Was soll sonst noch von dem/der Verstorbenen gesagt oder betont werden?
i) Was soll nicht angesprochen werden?
3. Haben Sie für die Traueransprache einen Bibeltext ausgesucht? Liedwünsche? Kaffee? Wann soll die Fürbitte im Gottesdienst stattfinden?
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Alte Kirche |
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