Präventionskonzept für Kindesschutz und Kindeswohlgefährung

Im Laufe des letzten Jahres wurde von der Synode des ev. Dekanats Gießen unter Mithilfe der Präventionsbeauftragten des Dekanats Gießen (Edgar Viertel-Harbich und Karin Kirschmann) ein Präventionskonzept für das Dekanat erarbeitet. Damit soll sichergestellt werden, dass Kinder und Jugendliche in der kirchlichen Arbeit vor Grenzverletzungen, Übergriffen und Misshandlungen geschützt sind.

Weiter heißt es: „Die Evangelische Kirche übernimmt Verantwortung für anvertraute Menschen und schafft sichere Räume in der kirchlichen Arbeit. Das Thema Missbrauch berührt in vielfacher Weise die Arbeit in Kirche. Mitarbeitende begegnen hilfesuchenden Menschen, die Opfer von Übergriffen geworden sind, außerhalb und möglicherweise auch innerhalb der Kirche. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich auch Täter in der kirchlichen Arbeit befinden.“

Es soll deutlich gemacht werden, dass Kindeswohlgefährdung kein Randthema oder individuelles Schicksal ist, sondern ein breites gesellschaftliches Phänomen darstellt. Aus diesem Grund werden die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden verstärkt zu dieser Thematik geschult und dafür sensibilisiert sowie motiviert, das eigene Handeln zu überprüfen, um Grenzverletzungen zu vermeiden.

Mitarbeitende, denen sich betroffene Kinder und Jugendliche anvertrauen, erhalten professionelle Unterstützung. Damit Opfer von Gewalt und Missbrauch wissen, wo und bei wem sie Hilfe finden können, werden in den Kirchengemeinden des Dekanats kirchengemeindliche Ansprechpersonen benannt, die, neben den Präventionsbeauftragen des Dekanats, erste Anlaufstelle sind.

Deren Aufgabe ist es, bei konkretem oder vagem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, für betroffene Kinder und Jugendliche, deren Eltern sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde und Gemeindeglieder Kontaktperson zu sein und erstes Krisenmanagement zu betreiben. Durch die Teilnahme an Schulungen und einem regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch ist die fachliche Begleitung und Unterstützung für diese Aufgabe gewährleistet.


Im Rahmen des Präventionskonzeptes für Kindesschutz und Kindeswohlgefährdung sind

als kirchengemeindliche Ansprechpersonen für die Ev. Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg benannt: 

Alica Viehmann
Markus Happel

 

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